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Text- und Bildmaterial zum Museum Barberini für Pressevertreter

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Besuch für Pressevertreter im Museum Barberini

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Ihr Pressekontakt

Johanna Köhler
Leiterin Marketing und PR

T +49 331 236014-305
koehler@museum-barberini.com

Presse › Pressemeldungen

Pressemeldungen

  • 24 Februar 2017 | Veranstaltungshinweis
    Einladung zum 3. Symposium Max Beckmann. Welttheater

    Potsdam, 24. Februar 2017

    Einladung zum 3. Symposium

    Max Beckmann. Welttheater

    29. März 2017, 10–18 Uhr im Museum Barberini

    Max Beckmann (1884–1950) war fasziniert von der Welt des Theaters, des Zirkus', des Karnevals, des Varietés und der Großstadtcafés als metaphorische Schauplätze der menschlichen Beziehungen und des Weltgeschehens. Er nahm die Rolle des Zuschauers ein und inszenierte das Bild als Bühne. Das Zurschaustellen trieb ihn an.

    In seinem Œuvre finden sich weit mehr als 100 Gemälde zu diesem Thema: Darstellungen von Artisten, Portraits von Schauspielern, Einblicke in Garderoben oder hinter Theaterbühnen. Die Kunsthalle Bremen und das Museum Barberini befragen in einer Ausstellung den Begriff des „Welttheaters“, der in den 1930er Jahren mit Beckmanns Werken in Verbindung gebracht wurde. Das wissenschaftliche Symposium, das im Vorfeld der Ausstellung am 29. März im Museum Barberini stattfindet, stellt neue Forschungen zu Beckmann und seinem Welttheater vor. Die Vorträge werden im Ausstellungskatalog publiziert.

    In Kooperation mit der Kunsthalle Bremen, die die Ausstellung Max Beckmann. Welttheater vom 30. September 2017 bis zum 4. Februar 2018 zeigt. Im Museum Barberini ist die Schau vom 24. Februar bis zum 10. Juni 2018 zu sehen.

    Kostenbeitrag € 10,- / Freier Eintritt für Studierende

    Online-Tickets sind unter www.museum-barberini.com buchbar.

    Tickets sind zudem am Tag des Symposiums an der Museumskasse erhältlich.

    Veranstaltungsort: Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam

    Programm

    10:00

    Begrüßung

    Dr. Ortrud Westheider, Museum Barberini
    Prof. Dr. Christoph Grunenberg, Kunsthalle Bremen

    10:15

    Vom Theatrum mundi zur Schaubude. Beckmanns Idee des Welttheaters
    Dr. Eva Fischer-Hausdorf, Kunsthalle Bremen

    11:15

    Max Beckmanns Malerei als Zurschaustellung
    Dr. Ortrud Westheider, Museum Barberini

    12:15

    Mittagspause

    14:00

    Clowns, Tiere und Artisten. Beckmanns Passion für den Zirkus im Spiegel seiner Skizzenbücher
    Dr. Christiane Zeiller, Max Beckmann Archiv, München

    15:00

    Max Beckmanns Triptychen als Bühnen-Bilder

    Dr. Lynette Roth, Busch-Reisinger Museum, Harvard Art Museums, Cambridge (USA)

    16:00

    Kaffeepause

    16:30

    Zwischen Katastrophenerfahrung und Weltanschauung. Zum Welttheater in der Literatur
    Prof. Dr. Irene Pieper, Universität Hildesheim

    17:30

    Parodie, Experiment und Selbstbehauptung.
    Die Dramen Max Beckmanns

    Dr. Sebastian Karnatz, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, München

    18:30

    Empfang

  • 23 Februar 2017 | Pressemeldung
    60.000 Besucher im ersten Monat: Museum Barberini übertrifft alle Erwartungen

    Potsdam, 22. Februar 2017

    60.000 Besucher im ersten Monat: Museum Barberini übertrifft alle Erwartungen

    Seitdem das Museum Barberini vor einem Monat, am 23. Januar 2017, für das Publikum öffnete, ist das Interesse der nationalen und internationalen Gäste ungebrochen. In den letzten vier Wochen besuchten bis zu 15.000 Kunstinteressierte pro Woche das neue Kunstmuseum in Potsdam. Besonders groß ist der Ansturm während der Woche bis zum frühen Nachmittag sowie an den Wochenenden. Es wurden 48.000 Zeitfenster-Tickets und 12.000 Jahreskarten verkauft.

    Auch digital erfreut sich das Angebot einer großen Beliebtheit. Die kostenfreie Barberini-App wurde schon 12.500 Mal heruntergeladen. Mit der App haben die Besucher die Möglichkeit, sich über die Ausstellungen und die Hintergründe des rekonstruierten Palais zu informieren. Sie enthält Audioguide-Touren mit unterschiedlichen Schwerpunkten für Erwachsene und Kinder. Die App bietet neben 360°-Panoramen eine Anmeldung zum Newsletter und die Weiterleitung zum Online-Ticket-Shop. Auch die Social Media Profile des Museums haben großen Zulauf. So können auf Facebook bereits über 6.600 Fans gezählt werden.

    Unter den zahlreichen Gästen konnten der Stifter des Museums Hasso Plattner und die Direktorin Ortrud Westheider bei der Eröffnung neben Bundeskanzlerin Angela Merkel, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs auch die Ehrengäste Bill Gates, Botschafter, Museumsdirektoren, Sammler, Schauspieler, Künstler sowie Persönlichkeiten aus Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen begrüßen.

    Noch bis zum 28. Mai 2017 zeigt das Museum Barberini die Ausstellungen Impressionismus. Die Kunst der Landschaft sowie Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky und gewährt Einblicke in seine Sammlung mit insgesamt über 170 Werken in 17 Ausstellungssälen. Ab dem 17. Juni 2017 widmet sich das Museum Barberini mit der Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne in Kooperation mit der Philipps Collection, Washington D. C. der Entwicklung der amerikanischen Kunst vom Impressionismus bis zum Abstrakten Expressionismus.

    SERVICEDATEN & EINTRITTE

    Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstraße 5–6, 14467 Potsdam

    Mo & Mi–So 11–19 Uhr, jeder erste Do im Monat 11–21 Uhr, Di geschlossen

    Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr

    Eintritt € 14 / ermäßigt € 10 / Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei.

    Jahreskarte Barberini Friend (Einzelperson) € 30, Barberini Friends (Paare) € 50,
    Barberini Young Friend (Einzelperson < 35 Jahre) € 20

    Online-Tickets unter www.museum-barberini.com

  • 27 Januar 2017 | Pressemeldung
    Auftakt Rahmenprogramm des Museums Barberini mit Vortrag / Mit Zeitfenstertickets erhalten Besucher Einlass ohne Wartezeiten

    Potsdam, 27. Januar 2017

    Auftakt Rahmenprogramm des Museums Barberini mit Vortrag

    Mit Zeitfenstertickets erhalten Besucher Einlass ohne Wartezeiten

    Seit das Museum Barberini am 23. Januar 2017 für das Publikum öffnete, bleibt das Besucherinteresse ungebrochen groß. Täglich haben in der Eröffnungswoche 1500 bis 2000 Kunstliebhaber das wiederaufgebaute Palais Barberini besucht und die Ausstellungen mit Werken von Claude Monet, Auguste Renoir, Gustave Caillebotte, Camille Pissarro, Alfred Sisley und Auguste Rodin sowie Werke der Amerikanischen Moderne und Kunst der DDR bestaunt. Mit den Ausstellungen Impressionismus. Die Kunst der Landschaft sowie Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky und Einblicken in seine Sammlung zeigt das neue Kunstmuseum bis zum 28. Mai 2017 insgesamt über 170 Werke in 17 Ausstellungssälen.

    Neben regelmäßigen Führungen bietet das Museum Barberini auch ein Begleitprogramm an. Der erste Vortrag anlässlich der Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft wird durch den renommierten Kunsthistoriker James Rubin zum Thema Monet’s Water Lilies: Seeing with the Body in englischer Sprache am 30. Januar 2017 um 18 Uhr gehalten. Prof. Dr. James Rubin, einer der weltweit bekanntesten Spezialisten in Geschichte, Theorie und Kritik der europäischen Avantgardekunst des 19. Jahrhunderts mit Schwerpunkt vor allem in der französischen Kunst, lehrt an der State University of New York at Stony Brook.

    Vortrag

    Monet’s Water Lilies: Seeing with the Body

    30. Januar 2017, 18 Uhr
    Prof. Dr. James Rubin ist Kunsthistoriker an der State University of New York at Stony Brook.
    In englischer Sprache € 10 / ermäßigt € 8

    SERVICEDATEN & EINTRITTE

    Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstraße 5–6, 14467 Potsdam

    Mo & Mi–So 11–19 Uhr, jeder erste Do im Monat 11–21 Uhr, Di geschlossen Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr
    Eintritt € 14 / erm. € 10 / Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei Jahreskarte Einzelperson € 30 / Jahreskarte Paare € 50 / Young Friend (unter 35 Jahre) € 20

    Online-Tickets unter www.museum-barberini.com

  • 20 Januar 2017 | Pressemeldung
    Heutige Eröffnung des Museums Barberini mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

    Potsdam, 20.1.2017

    Heutige Eröffnung des Museums Barberini mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

    Heute Abend wird das Museum Barberini zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel feierlich in Potsdam eröffnet. Rund 650 geladene Gäste aus dem In- und Ausland nehmen an dem Festakt teil. Im Anschluss an die Eröffnung des neuen Kunstmuseums lädt Hasso Plattner zu einem Konzert mit der Rocklegende John Fogerty ein. Die Ansprachen des Abends halten Prof. Dr. Hasso Plattner, der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs, der Ministerpräsident von Brandenburg, Dietmar Woidke sowie die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Unter den Gästen des Abends befinden sich viele bekannte Namen und hochrangige Persönlichkeiten, darunter Bill Gates, Günter Jauch und Wolfgang Joop.

    Auszug aus der Gästeliste:

    Stifter & Mäzen

    Prof. Dr. Hasso

    Plattner

    Founder and CEO SAO and HPI

    Potsdam, USA

    Dr. Angela

    Merkel

    Chancellor, Federal Republic of Germany

    Berlin

    Dr. Dietmar

    Woidke

    Federal State Prime Minister of Brandenburg

    Potsdam

    Jann

    Jakobs

    Lord Mayor of Potsdam

    Potsdam

    Ehrengäste

    Bill

    Gates

    Melinda and Bill Gates Foundation, Microsoft

    USA

    Matthias

    Platzeck

    Former Federal State Prime Minister of Brandenburg

    Potsdam

    Manfred

    Stolpe

    Former Federal State Prime Minister of Brandenburg

    Potsdam

    Botschafter

    Philippe

    Etienne

    Ambassador, France

    Wladimir M.

    Grinin

    Ambassador, Russian Federation

    Berlin

    Kent D.

    Logsdon

    Chargé d'affaires of the Embassy of the United States of America

    Berlin

    Prof. Dr. Dr. Hermann

    Parzinger

    Stiftung Preußischer Kulturbesitz

    Berlin

    Prof. Dr. Peter

    Schäfer

    Jüdisches Museum

    Berlin

    Eske

    Nannen

    Kunsthalle Emden

    Emden

    Dr. Philipp

    Demandt

    Städel Museum - Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie

    Frankfurt / Main

    Prof. Dr. Hartmut

    Dorgerloh

    Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

    Potsdam

    Axel

    Rüger

    Van Gogh Museum

    Amsterdam

    Dr. Christoph

    Becker

    Kunsthaus Zürich

    Zurich

    Privatsammler

    Christian und Karen

    Boros

    Berlin

    Julia

    Stoschek

    Düsseldorf

    Heiner und Ulla

    Pietzsch

    Berlin

    Medien

    Dr. Mathias

    Doepfner

    Axel Springer SE

    Berlin

    Friede

    Springer

    Friede Springer Stiftung

    Berlin

    Anja

    Zimmer

    Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB)

    Berlin

    Kultur

    Mayen

    Beckmann

    Estate Max Beckmann

    Köln

    David

    Chipperfield

    Architect

    Berlin

    Chris

    Dercon

    Volksbühne Berlin, former Tate, London

    Berlin

    Günther

    Jauch

    TV Presenter

    Potsdam

    Max

    Raabe

    Vocalist

    Berlin

    Christina

    Rau

    Foundation Zukunft Berlin

    Berlin

    Dr. Dr. h.c. Ulrich

    Raulff

    Deutsches Literaturarchiv Marbach

    Marbach

    Volker

    Schloendorff

    Europäisches Filmzentrum Babelsberg

    Potsdam

    Business

    Catherine von

    Fürstenberg-Dussmann

    Dussmann Stiftung & Co KGAa

    Berlin

    Karen

    Heumann

    Thjnk AG

    Hamburg

    Dr. Florian

    Langenscheidt

    Publisher and author

    Berlin

    Bill

    McDermott

    SAP America, Inc.

    USA

    Nathalie von

    Siemens

    Siemens AG

    Berlin

    Wissenschaft

    Prof. Paul

    Tucker

    University of Massachusetts Boston

    Boston / USA

    Prof. Dr. Ulrich

    Weinberg

    Hasso-Plattner-Institut at the University of Potsdam

    Potsdam

    Künstler

    Burghardt Klaussner

    Axel Milberg

    Wolfgang Joop

    Igor Levit

    Das Museum Barberini eröffnet mit den Ausstellungen Impressionismus. Die Kunst der Landschaft sowie Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky und gibt Einblicke in seine Sammlung. Insgesamt werden über 170 Werke gezeigt (23.1.–28.5.17).

    Der erste reguläre Ausstellungstag des neuen Museums Barberini ist am 23.1.2017 schon

    Online-Tickets unter www.museum-barberini.com

  • 09 Januar 2017 | Pressemeldung
    Neues Kunstmuseum in Potsdam: Museum Barberini wird eröffnet

    Potsdam, 9. Januar 2017

    Neues Kunstmuseum in Potsdam: Museum Barberini wird eröffnet

    Pressekonferenz
    Donnerstag, 19. Januar 2017, 11 Uhr
    Alter Markt, Humboldtstr. 5­–6, 14467 Potsdam

    Podium:
    Prof. Dr. h.c. mult Hasso Plattner, Stifter und Mäzen
    Dr. Ortrud Westheider, Direktorin Museum Barberini

    Im Anschluss Rundgang durch das Museum Barberini

    In den vergangenen drei Jahren wurde im Herzen Potsdams ein Stück Kultur­geschichte wiedererrichtet. Am 23. Januar 2017 eröffnet Potsdams neues Kunst­museum, das Museum Barberini am Alten Markt, dem historischen Zentrum der Stadt. Das Haus zeigt unter der Leitung der Direktorin Dr. Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen, die einzelne Themen, Künstler oder Epochen vorstellen. Ausgangspunkt für die Präsentationen von den Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert ist die Sammlung Hasso Plattners. Sammlungsbereiche sind der Impressionismus, die Amerikanische Moderne, Kunst der DDR-Zeit und Malerei nach 1989.

    Das Museum Barberini eröffnet mit den Ausstellungen Impressionismus. Die Kunst der Landschaft sowie Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky und gibt Einblicke in seine Sammlung. Insgesamt werden über 170 Werke gezeigt (23.1.–28.5.17).

    Die Gründung des Museums Barberini ist eine Initiative des SAP-Mitbegründers Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner. In den vergangenen 20 Jahren baute er eine Sammlung aus DDR-Kunst und Malerei nach 1989 sowie Meisterwerken der Kunstgeschichte auf. Impressionistische Werke von Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir sind darin ebenso vertreten wie Klassiker der Moderne und amerikanische Abstrakte, u. a. Gemälde von Max Liebermann, Edward Munch, Joan Mitchel und Gerhard Richter. Die Sammlung spiegelt Hasso Plattners Interesse an Land­schaft und Abstraktion und die Fähigkeit eines Kunstwerks, den Betrachter mit all seinen Sinnen anzusprechen.

    Mit dem Museum Barberini möchte der Stifter und Mäzen seine Kunstsammlung öffentlich zeigen, sie für Ausstellungen zur Verfügung stellen und ein Ausstellungsprogramm in internationalen Kooperationen zu fördern: „Ich freue mich, meine Kunstsammlung nun der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit dem Museum Barberini haben wir dafür den perfekten Rahmen geschaffen: Möge das Museum Barberini als Ort der kritischen Auseinandersetzung mit internationaler Kunst seinen Beitrag dazu leisten, Potsdamer und Besucher der Stadt mit allen Sinnen anzusprechen und zu beteiligen.

    Dafür überträgt der Stifter und Mäzen die Leitung des Museums Barberini der international bestens vernetzen Kunsthistorikerin Dr. Ortrud Westheider. Sie plant jährlich drei wechselnde Schauen mit Werken der Sammlung ergänzt um Leihgaben aus Privatsammlungen und nationalen wie internationalen Museen. Die Sammlung der Hasso Plattner Stiftung, mit Kunst aus der DDR-Zeit und Malerei nach 1989, wird als dynamisch wechselnde Sammlungspräsentationen jeweils neu gezeigt.

    Die Arbeit des Museums Barberini zeichnet sich darüber hinaus durch den wissenschaftlichen Austausch, Diskussionen, Veranstaltungen und digitale Kunstvermittlung aus. Ortrud Westheider zur Eröffnung des Museums Barberini: „Ich freue mich darauf, diesen neuen Ort mit Leben zu füllen. Wir möchten dem Besucher eine intensive Begegnung mit dem Original ermöglichen und in Potsdam langfristig ein neues Zentrum der Kunstgeschichte etablieren.

    Eröffnungsausstellungen (23.1.–28.5.2017)
    Das Museum Barberini eröffnet mit zwei Ausstellungen, die sich durch Querverbindungen zueinander auszeichnen. Sie stellen die Sammlung Hasso Plattners in den Kontext von Werken aus internationalen Museums- und Privatsammlungen. Die insgesamt 170 Werke umfassen auch internationale Leihgaben, darunter aus dem Denver Art Museum, dem Städel Museums in Frankfurt, der Eremitage in Sankt Petersburg, dem Israel Museum in Jerusalem und der National Gallery in Washington sowie von internationalen Privatleihgebern, u. a. aus den USA, Frankreich, der Schweiz, Großbritannien und den Niederlanden.

    Impressionismus. Die Kunst der Landschaft

    Die Maler des Impressionismus entwickelten im 19. Jahrhundert ein Bewusstsein für die Gegenwart, welches die Kunst revolutionierte und das Bildgeschehen bis in unsere Zeit hinein durchdringt. Obgleich sie ihr Publikum in Paris fanden und ihnen die Großstadt zahlreiche Motive bot, war die Landschaft für Claude Monet, Alfred Sisley, Camille Pissarro und Gustave Caillebotte das wichtigste Thema. Hier konnten sie neue künstlerische Verfahren ausprobieren. Die Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft widmet sich erstmals den Experimentierfeldern impressionis­tischer Landschaft. Die Künstler zeigen das Meer, Waldwege, Wiesen, Gärten, Schnee­landschaften und Spiegelungen auf Wasserflächen und sprechen die Betrachter mit allen Sinnen an. Die Ausstellung präsentiert Meisterwerke im Kontext von 92 Gemälden, die aus 32 internationalen Museums- und Privatsammlungen stammen. Sie werden in Themen­räumen gezeigt, die Bildreihen der wichtigsten Motive vorführen. Die Ausstellung wirft einen neuen Blick auf die impressionistischen Künstler und ihre obsessive Beschäftigung mit der individuellen Wahrnehmung von Licht und Natur.

    Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky

    Die malerischen Umbrüche der Moderne bis in die Gegenwart stehen im Zentrum der Ausstellung Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky. Mit 60 Gemälden und Skulpturen aus mehr als 100 Jahren geht die Schau in sechs Kapiteln Fragen der künstlerischen und gesellschaftlichen Emanzipation nach. Die Werke gelten heute als Klassiker. Die Aus­stellung beginnt in den 1890er Jahren und schlägt den Bogen vom deutschen Impressionismus über den Fauvismus zur ungegenständlichen Malerei nach 1945 und stellt ausgehend von der Sammlung Hasso Plattners die Entwicklungslinien der Malerei des 20. Jahrhunderts heraus.

    Zur Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Ausgabe im Prestel Verlag, München. Er enthält ein Vorwort des Stfiters und Mäzens Hasso Plattner. Die Beiträge von Stephen F. Eisenman, Christoph Heinrich, Nancy Ireson, Richard Schiff und Ortrud Westheider gehen zurück auf das erste Symposium des Museums Barberini, das am 28. Juni 2016 in Potsdam stattfand. 252 Seiten, 29,90 € (im Museum), 39,90 € (im Buchhandel).

    Museum Barberini im Palais Barberini

    Die Hasso Plattner Stiftung ist Trägerin der gemeinnützigen Museum Barberini GmbH. Die Stiftung rekonstruierte das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palais als Museumsneubau, der traditionelles Handwerk und modernste Technik verbindet. In 17 Sälen zeigt das Museum Barberini unter der Leitung von Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen und dynamisch wechselnde Sammlungspräsentationen. Der Bau bietet darüber hinaus einen Shop, ein Café & Restaurant mit Außenplätzen sowie ein Auditorium für Lesungen, Konzerte und Vorträge.

    SERVICEDATEN & EINTRITTE

    Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam

    Mo & Mi–So 11–19 Uhr, jeder erste Do im Monat 11–21 Uhr, Di geschlossen (Sonderöffnungszeit am Di 24.1.2017, 11–19 Uhr

    Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr

    Eintritt € 14 / erm. € 10 / Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei

    Jahreskarte Einzelperson € 30 / Jahreskarte Paare € 50 /

    Young Friend (unter 35 Jahre) € 20

    Online-Tickets unter www.museum-barberini.com

  • 07 Dezember 2016 | Pressemeldung
    Jahresprogramm 2017 und Jahresauftakt 2018

    Potsdam, 7. Dezember 2016

    Im Januar 2017 eröffnet Potsdams neues Kunstmuseum. Das Museum Barberini zeigt unter der Leitung der Direktorin Dr. Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen, die einzelne Themen, Künstler oder Epochen vorstellen. Im Eröffnungsjahr realisiert das Museum ausgehend von den Sammlungsschwerpunkten des Stifters und Mäzens Hasso Plattner internationale Projekte: Von Impressionismus und der klassischen Moderne über den Weg der Amerikanischen Kunst in die Moderne bis hin zu DDR-Künstlern. Das Ausstellungsjahr 2018 startet mit einer Schau zu Max Beckmann.

    Ab dem 23. Januar 2017 ist das Museum Barberini geöffnet und zeigt folgende Ausstellungen:


    Impressionismus. Die Kunst der Landschaft

    23. Januar–28. Mai 2017

    Impressionistische Landschaften sind keine spontane Stimmungsmalerei, sondern Experimentierfelder der Künstler. Sie befreiten die Landschaft von allen historischen oder symbolischen Bedeutungen. Die Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft präsentiert 92 Gemälde und zeigt Landschaft als Leitgattung des Impressionismus – darauf angelegt, die Betrachter mit allen Sinnen anzusprechen. Mit Werken von Künstlern wie Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir und Gustave Caillebotte holt die Ausstellung den Impressionismus nach Potsdam.

    Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky

    23. Januar–28. Mai 2017

    Der Begriff Moderne bezeichnet Umbrüche, klassisch steht für eine zeitlose Bedeutung. Die Ausstellung Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky schlägt den Bogen vom deutschen Impressionismus zur Abstraktion nach. Mit über 60 Werken erzählt sie Kunstgeschichten, die deutlich machen, dass es mehr als eine Geschichte der modernen Kunst gibt. Im Skulpturensaal werden 15 Skulpturen von Auguste Rodin gezeigt.

    Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne

    17. Juni–3. Oktober 2017

    Die Ausstellung widmet sich der Entwicklung der amerikanischen Kunst vom Impressionismus bis zum Abstrakten Expressionismus und zeigt Werke von Edward Hopper, Georgia O’Keeffe und Mark Rothko u.a.. In Kooperation mit der Phillips Collection, Washington, D. C., dem ersten Museums zeitgenössischer Kunst in den Vereinigten Staaten.

    Hinter der Maske: Künstler in der DDR

    28. Oktober 2017–11. Februar 2018

    In der DDR gab es eine offizielle Staatskunst; sie sollte politisch wirken. Wie reflektierten die Künstler im kritischen Blick nach innen ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zur vorgeschriebenen staatstragenden Funktion? Die Ausstellung thematisiert die künstlerische Selbstinszenierung zwischen Rollenbild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität.

    Max Beckmann. Welt-Theater

    23. Februar–10. Juni 2018

    Viele Gemälde Max Beckmanns zeigen die Welt des Theaters, Zirkus und Varietés. Er inszeniert das Bild als Bühne. Das Zurschaustellen trieb ihn an. Im Welt-Theater sah er ein Modell menschlicher Grunderfahrungen.

    In Kooperation mit der Kunsthalle Bremen, die die Ausstellung vom 30. September 2017 bis zum 4. Februar 2018 zeigt.

    SERVICEDATEN & EINTRITTE
    Museum Barberini
    Alter Markt
    Humboldtstraße 5–6
    14467 Potsdam

    Mo & Mi–So 11–19 Uhr, jeder erste Do im Monat 11–21 Uhr, Di geschlossen Mo–Fr (außer Di)
    für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr
    Eintritt € 14 / erm. € 10 / Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei
    Jahreskarte Einzelperson € 30 / Jahreskarte Paare € 50 / Young Friend (unter 35 Jahre) € 20
    Online-Tickets unter www.museum-barberini.com

  • 05 Dezember 2016 | Pressemeldung
    Besuchertage #EmptyMuseum: 24.500 begeisterte Besucher im Museum Baberini

    Innerhalb einer Woche haben 24.500 Interessierte die noch leeren Räume des Museums Barberini besucht. Die positive Resonanz zeigte, wie viele Potsdamerinnen und Potsdamer eigene oder familiäre Erinnerungen mit dem Palais Barberini verbinden und die Wiedererrichtung als Teil ihrer Stadt begrüßen. Auch Besucher aus der Region und Berlin zeigten große Vorfreude auf das Ausstellungsprogramm des Museums. Mit Impressionismus, Klassikern der Moderne, amerikanischer Malerei und Kunst aus der Zeit der DDR verspricht das Eröffnungsjahr eine Bereicherung für alle Kunstliebhaber zu werden.

    Die wiederhergestellten Fassaden und die großzügigen, hellen Galerieräume im Inneren mit ihren hochwertigen Materialien wurden während der Besuchertage #EmptyMuseum (28.11.–4.12.2016) von den Gästen bewundert und gelobt. Unzählige Besucher notierten im digitalen Gästebuch ihre persönlichen Erinnerungen an das Palais Barberini oder dankten dem Stifter und Mäzen Hasso Plattner. Einige brachten auch persönliche Erinnerungsstücke mit. Der Enkel des ersten Potsdamer Lichtspieldirektors Theodor Kressel überreichte dem Museum beispielsweise ein Filmprogramm des Palais Barberini aus dem Jahr 1911.

    Ab dem 23. Januar 2017 ist das Haus mit der Kunst für alle geöffnet.

    Impressionismus. Die Kunst der Landschaft

    23. Januar–28. Mai 2017

    Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky

    23. Januar–28. Mai 2017

    Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne

    17. Juni–3. Oktober 2017

    Hinter der Maske: Künstler in der DDR

    28. Oktober 2017–11. Februar 2018

    Max Beckmann. Welt-Theater

    23. Februar–10. Juni 2018

    Museum Barberini, Humboldtstraße 5–6 (Alter Markt), 14467 Potsdam

    Mo & Mi–So 11–19 Uhr, jeder erste Do 11–21 Uhr, Di geschlossen

    Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr

    Eintritt € 14 / erm. € 10 / Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

    Jahreskarte Einzelperson € 30 / Jahreskarte Paare € 50 / Young Friend (bis 35 Jahre) € 20

    Online-Tickets unter www.museum-barberini.com

  • 17 November 2016 | Pressemeldung
    Museum Barberini mit neuer Website und multimedialem Kunstgenuss

    Potsdam, 17. November 2016

    Ab sofort können Online-Tickets für Besuchertage #EmptyMuseum und Eröffnungsausstellungen gebucht werden

    Potsdam erhält mit dem Museum Barberini ab Januar 2017 ein neues Kunstmuseum. Rund acht Wochen vor der Eröffnung lädt das Museum vom 28. November bis 4. Dezember 2016 dazu ein, die Ausstellungsräume zu erkunden noch bevor die Kunst in das Haus einzieht. Über die neue Website des Museums Barberini können ab sofort kostenfrei Zeitfenster-Tickets gebucht werden, um an den vielfältigen Veranstaltungen der Besuchertage teilzunehmen, aber auch um sich Eintrittskarten für die Eröffnungsausstellungen ab 23. Januar 2017 zu sichern.


    Besuchertage #EmptyMuseum

    Bei den Besuchertagen wird mit Führungen und mit der Barberini App die bewegte Nutzungsgeschichte des wiederaufgebauten Palais gezeigt und wie traditionelles Handwerk auf innovative Technologien trifft. Das Museum Barberini erinnert an frühere Nutzungen des Ortes, an seine Zeiten der Konzerte, des Tanzes, der Bücher, des Theaters und auch des Standesamtes. Die Hybrid Letter Box veranschaulicht Erinnerungen an das Palais Barberini, indem handschriftliche Aufzeichnungen direkt in digitale Gästebucheinträge umgewandelt werden. Die Ausstellung Palais Barberini. Geschichte eines Hauses illustriert die Geschichte des barocken Palais von 1771/72 bis zur Zerstörung im Jahr 1945 und den Wiederaufbau 2013 bis 2016. Die Besuchertage bieten Führungen, Lesungen, Filme, Tanz, Musik und viele neue Räume und Aussichten. Vom 28. November bis 4. Dezember kann jeweils von 12 bis 21 Uhr ein abwechslungsreiches Programm erlebt werden. Der Montag widmet sich der Architektur des Hauses mit Kurzführungen durch das Museum und einem abendlichen Vortrag des Architekten. Der Dienstag steht ganz im Zeichen junger Kunst, es finden Schüler-Workshops und Rundgänge für Jugendliche und Kinder statt. Am Mittwoch erinnert Bernd Geiling, Schauspieler des Hans Otto Theaters, an die Nutzung des Palais als Theaterspielstätte. Am Donnerstag liest André Kubiczek aus seinem Roman „Skizze eines Sommers“ und am Freitag verwandelt sich das Museum zum Lichtspielhaus mit von einem DJ vertonten Stummfilmen von Hans Richter, Man Ray und Fernand Léger. Außerdem können sich heiratswillige Paare melden, um die Museumsräume kostenfrei für ihre Trauung zu bespielen. Das abschließende Wochenende startet am Samstag mit Tangokursen und Argentinischer Milonga mit tanguito Potsdam und DJ Ultimo Guapo und endet am Sonntag mit einem Abschluss-Wandelkonzert in Kooperation mit der Kammerakademie Potsdam.

    Der Eintritt ist frei. Online-Tickets und das vollständige Programm sind unter www.museum-barberini.com oder während der Besuchertage an der Museumskasse erhältlich.


    Pressekonferenz zu den Besuchertagen #EmptyMuseum

    24. November 2016, 11 Uhr

    Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam


    Eröffnungsausstellungen

    Vom 23. Januar bis 28. Mai 2017 zeigt das Museum Barberini zwei Eröffnungsausstellungen und gibt Einblicke in seine Sammlung. Insgesamt werden über 170 Werke gezeigt.


    Impressionismus. Die Kunst der Landschaft

    Impressionistische Landschaften sind keine spontane Stimmungsmalerei, sondern Experimentierfelder der Künstler. Sie befreiten die Landschaft von allen historischen oder symbolischen Zuschreibungen. Die Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft präsentiert acht Themenräume mit 92 Gemälden und zeigt Landschaft als Leitgattung des Impressionismus – darauf angelegt, die Betrachter mit allen Sinnen anzusprechen. Mit Werken von Künstlern wie Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir und Gustave Caillebotte holt die Ausstellung die großen Vertreter des Impressionismus nach Potsdam.


    Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky

    Der Begriff Moderne bezeichnet Umbrüche, klassisch steht für eine zeitlose Bedeutung. Die Ausstellung Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky schlägt den Bogen vom deutschen Impressionismus über den Fauvismus zur Abstraktion nach 1945 und thematisiert dieses Spannungsfeld. Mit über 60 Werken erzählt sie Kunstgeschichten, die deutlich machen, dass es mehr als eine Geschichte der modernen Kunst gibt.


    Sammlungspräsentation: Künstler in der DDR. Einblicke in die Arbeit mit der Sammlung

    Zur Sammlung des Museums Barberini gehört ein großer Bestand von Gemälden aus der Zeit der DDR. Zwei Galerieräume stellen zur Eröffnung des Museums 20 Werke vor und zeigen das Spektrum der Malerei von Bernhard Heisig bis Stefan Plenkers. Ein Raum ist der Bildwelt von Wolfgang Mattheuers gewidmet, dessen Bronzefigur Jahrhundertschritt seine dauerhafte Aufstellung im Garten des Museums Barberini gefunden hat.


    Die Website www.museum-barberini.com bietet den Besuchern schon jetzt die Möglichkeit, einzelne Werke zu erkunden und spielerisch informative Einblicke in die Ausstellungen zu erhalten. Überraschende und amüsante Ansichten zeigen auch die Überblendungen von impressionistischen Gemälden und photographischen Aufnahmen an gleichem Standpunkt aus heutiger Sicht. Die Website präsentiert darüber hinaus Filme und Hintergrundinformationen zur Geschichte des Gebäudes und zu Künstlern der Sammlung sowie über Prof. Dr. h.c.mult. Hasso Plattner, den Stifter und Mäzen des Museum Barberini.


    Besuchertage #EmptyMuseum

    28. November – 4. Dezember 2016, jeweils 12–21 Uhr

    Eintritt frei, Zeitfenster-Ticket erforderlich

    Online-Tickets unter www.museum-barberini.com


    Eröffnungsausstellungen Museum Barberini

    Impressionismus. Die Kunst der Landschaft

    Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky

    23. Januar – 28. Mai 2017

    Mo & Mi–So 11–19 Uhr, jeder erste Do 11–21 Uhr, Di geschlossen

    Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr

    Eintritt € 14 / erm. € 10 / Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

    Online-Tickets unter www.museum-barberini.com

  • 07 November 2016 | Veranstaltungshinweis
    Erste öffentliche Veranstaltung im Museum Barberini

    Potsdam, 7. November 2016

    Einladung zum 2. Symposium Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne 21. November 2016, 10:00-18:30 Uhr

    Das Symposium bereitet die Ausstellung vor, die vom 17. Juni bis 3. Oktober 2017 im Museum Barberini in Potsdam stattfindet. Die Vorträge des Symposiums werden im Ausstellungskatalog veröffentlicht.

    Die Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne (17. Juni bis 3. Oktober 2017) widmet sich der Entwicklung der amerikanischen Kunst vom Impressionismus bis zum Abstrakten Expressionismus. Mit Meisterwerken aus der Phillips Collection, Washington, D. C., zeigt das Museum Barberini repräsentative Positionen der Sammlung des ersten Museums zeitgenössischer Kunst in den Vereinigten Staaten.

    Ein Projekt der Phillips Collection, Washington, D. C., und des Museums Barberini, Potsdam

    Unkostenbeitrag € 10,– / Freier Eintritt für Studierende.
    Online-Tickets sind ab Mitte November unter www.museum-barberini.com buchbar. Tickets sind zudem am Tag des Symposiums an der Museumskasse erhältlich.
    Veranstaltungsort: Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam

    10.00 Begrüßung
    Dr. Ortrud Westheider, Museum Barberini

    10.15 Duncan Phillips und das erste amerikanische Museum für Moderne Kunst
    Dr. Susan Behrends Frank, The Phillips Collection, Washington, D.C.

    11.15 Thomas Eakins’ Miss Amelia Van Buren. Ein Portrait des Gilded Age Thomas Eakins’s
    Dr. Sylvia Yount, The Metropolitan Museum of Art, New York

    12.15 Mittagspause

    14.00 Impressionismus. Rezeption und Interpretation in den USA
    Susanne Scharf M. A., Goethe-Universität Frankfurt am Main

    15.00 Marsden Hartley in Berlin
    Dr. Alexia Pooth, Stiftung Bauhaus Dessau

    16.00 Kaffeepause

    16.30 Edward Hopper. Sonntag
    Dr. Ortrud Westheider, Museum Barberini, Potsdam

    17.30 Go West! Amerikanische Kunst im 20. Jahrhundert
    Dr. Corinna Thierolf, Pinakothek der Moderne, München

    18.30 Get Together

  • 18 Oktober 2016 | Pressemeldung
    Neue App: Museum Barberini

    Potsdam, 18. Oktober 2016

    Im Januar 2017 eröffnet Potsdams neues Kunstmuseum im historischen Zentrum am Alten Markt. Ausgangspunkt für die Präsentationen von Kunst von den Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert ist die Sammlung Hasso Plattners, in der ein Schwerpunkt auf dem Impressionismus liegt.

    Ab sofort bietet eine aktuelle App für iPhone und Android die Möglichkeit, schon vorab die Räume des wieder aufgebauten Palais Barberini zu durchwandern. In 360°-Panoramen gibt es Bild- und Tondokumente zur bewegten Geschichte des Gebäudes, Zeitzeugen teilen ihre Erinnerungen und erste Kunstwerke kündigen das kommende Ausstellungsprogramm an.

    Die App wird bis zur Eröffnung mit weiteren Inhalten gefüllt und dann auch als Mediaguide bei Ausstellungsbesuchen dienen.

    Das Museum Barberini öffnet seine Türen für das Publikum am Montag, den 23. Januar 2017 mit der Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft und Klassikern der Moderne. Zuvor laden die Besuchertage #EmptyMuseum dazu ein, das leere Museums­gebäude zu entdecken (28. November bis 4. Dezember 2016).

    Die neue Museums-App kann gratis im App- und Google Play Store geladen werden.

    Features

    · 360°-Panoramen mit multimedialen Inhalten

    · Informationen zur Geschichte des Palais Barberini in Potsdam

    · Informationen zur Kunst (Impressionismus, Amerikanische Moderne, Kunst der DDR-Zeit und Malerei nach 1989) sowie zum Stifter Hasso Plattner

    · Öffnungszeiten, Angebote, Preise, Anfahrt

    · Newsletter-Registrierung

    Zum Museum Barberini

    Am zentralen Alten Markt in Potsdam, neben dem Stadtschloss, eröffnet mit dem Museum Barberini die Gründung des Kunstsammlers und IT-Pioniers Hasso Plattner am 23. Januar 2017. Die Hasso Plattner Stiftung finanziert den Wiederaufbau des Palais Barberini von 1771/1772 und ist Träger des Museums. Es ist Bestandteil des Wiederaufbaus einer der ehemals schönsten Plätze Europas und des historischen Zentrums Potsdams. Das Museum Barberini zeigt unter der Leitung von Dr. Ortrud Westheider drei bis vier Sonder­ausstellungen im Jahr, die ihren Ursprung in der Sammlung Hasso Plattners nehmen und in internationalen Kooperationen ausgerichtet sind. Die Sammlung reicht von den Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert, hat jedoch einen Schwerpunkt im Impressionismus.

  • 07 Oktober 2016 | Pressemeldung
    Neues Kunstmuseum in Potsdam / Museum Barberini nimmt am 23. Januar 2017 seinen Betrieb auf

    Potsdam, 7. Oktober 2016

    In den vergangenen Jahren wurde im Herzen Potsdams ein Stück Kulturgeschichte wiedererrichtet. Die Stadtmitte am Potsdamer Alten Markt hat ihr neues altes Gesicht zurückerhalten.

    Friedrich der Große ließ dort 1771/72 das Palais Barberini als bürgerliches Wohnhaus am Havelufer in direkter Nachbarschaft zum Stadtschloss erbauen. Mit der Nikolaikirche und dem Alten Rathaus bildete dieses Ensemble lange Zeit das Zentrum der Stadt. Als Vorbild für das Palais diente dem Architekten Carl von Gontard der barocke Palazzo Barberini in Rom. Das bei einem Luftangriff im April 1945 fast vollständig zerstörte Gebäude wurde 1948 schließlich abgerissen und seit 2013 nach historischem Vorbild durch den Mäzen Hasso Plattner neu errichtet. Die Hasso Plattner Stiftung ist auch Träger des neuen Museums.

    Das im Januar 2017 eröffnende Museum Barberini zeigt unter der Leitung der Direktorin Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen, die einzelne Themen, Künstler oder Epochen vorstellen. Ausgangspunkt für die Präsentationen von Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert ist die Sammlung Hasso Plattners, in der ein Schwerpunkt auf dem Impressionismus liegt. Weitere Sammlungsbereiche sind die Amerikanische Moderne, Kunst der DDR-Zeit und Malerei nach 1989. Ein Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche begleitet alle Ausstellungen.

    Das Museum Barberini öffnet seine Türen für das Publikum am Montag, den 23. Januar 2017 mit der Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft. Mit Gemälden von Künstlern wie Claude Monet (1840–1926), Auguste Renoir (1841–1919) und Gustave Caillebotte (1848–1894) widmet sich die Ausstellung den malerischen Erfindungen des Impressionismus und dem Naturverständnis der Moderne. Mit ihren lichterfüllten Landschaften schufen Künstler wie Claude Monet, Alfred Sisley, Camille Pissarro und Auguste Renoir Entsprechungen eines modernen Lebensgefühls. Von Paris aus reisten sie an die Küsten der Normandie und erkundeten die Dörfer entlang der Seine. Sie verschrieben sich der Malerei unter freiem Himmel und ließen sich vom Wechsel der Tages- und Jahreszeiten leiten. Die Ausstellung stellt die bedeutende Sammlung Hasso Plattners in den Kontext von Werken aus internationalen Museums- und Privatsammlungen. Sie versammelt 90 Gemälde von internationalen Leihgebern, darunter das Denver Art Museum, das Städel Museum in Frankfurt, die Eremitage in Sankt Petersburg, das Israel Museum in Jerusalem und die National Gallery in Washington.

    Eröffnungsausstellung Museum Barberini, Potsdam
    Impressionismus. Die Kunst der Landschaft
    23. Januar – 28. Mai 2017

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  • 07 Oktober 2016 | Pressemeldung
    Besuchertage #Empty Museum / Museum Barberini gewährt Einblicke in das neue Gebäude

    Potsdam, 7. Oktober 2016

    Mit Spannung wird der Neueröffnung des Museum Barberini in Potsdams Stadtmitte am Alten Markt im Januar 2017 entgegengesehen. Die Eröffnungsausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft stellt die bedeutende Sammlung Hasso Plattners – dem Stifter des Museums – in den Kontext von Werken aus internationalen Museums- und Privatsammlungen.

    Besuchertage

    Noch vor der eigentlichen Einweihung ermöglicht das Museum Barberini allen Interessierten Einblicke in die leeren Museumsräume. Vom 28. November bis 4. Dezember 2016 richten sich Tage der offenen Tür an das Potsdamer Publikum. Erstmals können die Architektur mit der großen Eingangshalle, das Treppenhaus und die Raumfolgen von innen erlebt werden. Die Besuchertage werden ebenso dazu genutzt, alle Funktionalitäten der neuen Museums- räume zu testen. Der Eintritt ist frei. Über die Museumswebsite können ab Mitte November 2016 Zeitfenster-Tickets online gebucht werden. Restkarten sind zudem während der Besuchertage an der Museumskasse erhältlich.

    Das Palais Barberini an Potsdams Havelufer bot bereits Mitte des 19. Jahrhunderts nicht nur repräsentativen Wohnraum, sondern war auch Ort des öffentlichen Lebens und Bühne für Kunst und Kultur. Es fanden hier Konzerte, Vorträge und später auch Lichtspiele statt. Die städtische Volksbücherei, eine Jugendherberge und das Standesamt blieben noch bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges im Palais.

    Das Programm der Besuchertage nimmt Ausgang in der bewegten Nutzungsgeschichte des Gebäudes. Es reicht von Literatur über Tanz bis Musik. Als einmalige Gelegenheit erhalten zudem Brautpaare die Möglichkeit, sich im Museum Barberini standesamtlich trauen zu lassen. Anmeldungen nimmt das Museum Barberini ab sofort unter hochzeit@museum-barberini.com entgegen.

    Die Besuchertage nutzen die einzigartige Gelegenheit, im noch leeren Museum den Bau und die Historie dieses für Potsdam so wichtigen Ortes darzustellen. Mit Architektur- führungen durch das Gebäude und einer Dokumentation können Geschichte und Geschichten rund um das Palais Barberini erkundet werden. Erinnerungen an den Vorgängerbau und Wünsche an das neue Museum werden in der „Hybrid-Letter-Box“ gesammelt. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit Potsdamer Kulturpartnern durchgeführt. Das komplette Angebot wird in Kürze veröffentlicht.

    Besuchertage Museum Barberini, Potsdam
    #EmptyMuseum
    28. November – 4. Dezember 2016, jeweils 12 – 21 Uhr. Zeitfenster-Ticket erforderlich

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  • 30 Juni 2016 | Pressemeldung
    Wolfgang Mattheuers 700 kg Statue Jahrhundertschritt wird mit Kran über das Dach in den Garten des Museum Barberini gehoben

    Potsdam, 30. Juni 2016

    Wolfgang Mattheuers Bronzestatue Jahrhundertschritt (1984–1985, Guss 2006–2011) wird im Innenhof des Museum Barberini dauerhaft aufgestellt.

    Der Stifter und Mäzen des Museum Barberini, Prof. Hasso Plattner, hatte die Skulptur bereits 2012 als Bestandteil der Kunstsammlung seiner Förderstiftung auf dem Potsdamer Kutschstallhof installieren lassen, um sie dort der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seit April 2016 befindet sie sich nun in der Berliner Kunstgießerei Krepp, die die Skulptur im Sinne des 2004 verstorbenen Künstlers Wolfgang Mattheuer gegossen hatte. Hier werden die nötigen Vorarbeiten ausgeführt, um das Kunstwerk am 30. Juni 2016 an seinem dauerhaften Standort im Garten des im Januar 2017 eröffnenden Museum Barberini aufzustellen. Es handelt sich mit fünf Metern Höhe um die größte der sechs existierenden Ausführungen der Statue. Sie wiegt 700 Kilogramm.

    Zum Jahrhundertschritt

    Wolfgang Mattheuers Plastik der Jahrhundertschritt (Erstanfertigung 1984) existiert Deutschlandweit in sechs bzgl. Größe, Ausführung und Materialität (Eisen und Bronze) unterschiedlichen Fassungen. Standorte finden sich in Berlin, Potsdam, Bonn, Leipzig, Halle und Aaachen.

    Mit der eindrücklichen Gestik in Form der zur Hitlergruß erhobenen rechten Hand und der zur Faust geballten Linken vereint die Plastik Anspielungen auf zwei totalitäre Regime: Den Nationalsozialismus und den Kommunismus. Das Auseinanderstreben der Gliedmaßen, das sich bis hin zu einem Riss durch den Brustkorb der Figur manifestiert, zeigt die Zerrissenheit des 20. Jahrhunderts. Das sich im Ausfallschritt befindliche unnatürlich lange Bein im Zusammenspiel mit dem hinterherhinkenden Rechten deutet zusätzlich symbolhaft auf die Instabilität der Zeit hin. Mattheuers Jahrhundertschritt gehört zu den bedeutendsten Skulpturen des vergangenen Jahrhunderts.

    Zum Museum Barberini

    Am zentralen Alten Markt in Potsdam, neben dem Stadtschloss, eröffnet mit dem Museum Barberini die Gründung des Kunstsammlers und IT-Pioniers Hasso Plattner am 23. Januar 2017. Die Hasso Plattner Förderstiftung finanziert den Bau und ist Träger des Museums. Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palais Barberini am Alten Markt ersteht seit Herbst 2013 wieder nach seinem historischen Vorbild. Es ist Bestandteil des Wiederaufbaus einer der ehemals schönsten Plätze Europas und gleichzeitig des historischen Zentrums Potsdams.

    Auf 2.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden nach der Eröffnung Kunstwerke gezeigt. Ein Veranstaltungs- und Mediensaal, ein Atelier für die Kunstvermittlung, Museumsshop und ein Bistro stehen den Besuchern darüber hinaus zur Verfügung.

    Ergänzend zur Sammlung der Hasso Plattner Förderstiftung zu Kunst der DDR-Zeit und Kunst nach 1989, die in wechselnden Präsentationen gezeigt wird, wird es drei bis vier Sonderausstellungen im Jahr geben, die ihren Ursprung in der Privatsammlung Hasso Plattners nehmen und in internationalen Kooperationen ausgerichtet sind. Die Kunstsammlung Hasso Plattners reicht von den Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert, hat jedoch einen Schwerpunkt im Impressionismus.

  • 09 Juni 2016 | Veranstaltungshinweis
    Erstes öffentliches Symposium des Museum Barberini

    Potsdam, 9. Juni 2016

    Ein halbes Jahr vor Eröffnung des Museum Barberini findet das erste Symposium des neuen Potsdamer Kunstmuseums statt. Internationale Experten bereiten am 28. Juni mit öffentlichen Vorträgen die Themen der Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft (23. Januar bis 28. Mai 2017) vor. Das Museum Barberini lädt seine künftigen Besucher in das Hasso-Plattner-Institut ein, um hinter die Kulissen der Ausstellungsvorbereitung zu schauen. Erwartet werden unter anderem Dr. Nancy Ireson, Kuratorin an der Tate in London, Dr. Christoph Heinrich, Direktor des Denver Art Museum, und der Publizist Stefan Koldehoff aus Köln.

    Wir freuen uns über Ankündigung der Veranstaltung in Ihren Medien.

    1. Symposium des Museum Barberini
    zur Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft

    am 28. Juni 2016, 10.00 bis 19.00 Uhr

    Veranstaltungsort: Hasso-Plattner-Institut, Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2–3, 14482 Potsdam, Germany, Campus I, Hörsaalgebäude, Hörsaal 3

    Unkostenbeitrag € 10/Freier Eintritt für Studierende

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

    Kontakt Museum Barberini: info@museum-barberini.com, T + 49 331 97992-185

    Programm, 28. Juni 2016:

    10.00 Begrüßung
    Dr. Ortrud Westheider, Museum Barberini

    10.15 Landschaft im Impressionismus. Eine Verortung
    Dr. Ortrud Westheider, Museum Barberini

    11.15 Serie. Wiederholung und Variation als Prinzip impressionistischer Landschaft
    Dr. Christoph Heinrich, Denver Art Museum

    12.15 Mittagspause

    14.00 Pissarro, Monet: Marks of Low Resolution
    Prof. Dr. Richard Shiff, The University of Texas at Austin

    15.00 Impressionism and Ecological Crisis
    Prof. Dr. Stephen F. Eisenman, Northwestern University, Evanston

    16.00 Kaffeepause

    16.30 Plein air and Poetry in the Impressionist Snowscape
    Dr. Nancy Ireson, Tate Modern, London

    17.30 Auf der Suche nach der modernen Landschaft. Die Impressionisten als Zeitzeugen der Industrialisierung
    Stefan Koldehoff, Köln

    18.30 Empfang

    Zum Museum Barberini

    Am zentralen Alten Markt in Potsdam, neben dem Stadtschloss, eröffnet mit dem Museum Barberini die Gründung des Kunstsammlers und IT-Pioniers Hasso Plattner am 23. Januar 2017. Die Hasso Plattner Förderstiftung finanziert den Bau und ist Träger des Museums. Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palais Barberini am Alten Markt ersteht seit Herbst 2013 wieder nach seinem historischen Vorbild. Es ist Bestandteil des Wiederaufbaus einer der ehemals schönsten Plätze Europas und gleichzeitig des historischen Zentrums Potsdams.

    Auf 2.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden nach der Eröffnung Kunstwerke gezeigt. Ein Veranstaltungs- und Mediensaal, ein Atelier für die Kunstvermittlung, Museumsshop und ein Bistro stehen den Besuchern darüber hinaus zur Verfügung. Ergänzend zur Sammlung der Hasso Plattner Förderstiftung zu Kunst der DDR und internationaler Kunst nach 1989, die in wechselnden Präsentationen gezeigt wird, wird es drei bis vier Sonderausstellungen im Jahr geben, die ihren Ursprung in der Privatsammlung Hasso Plattners nehmen und in internationalen Kooperationen ausgerichtet sind. Die Kunstsammlung Hasso Plattners reicht von den Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert, hat jedoch einen Schwerpunkt im Impressionismus.

  • 28 April 2016 | Pressemeldung
    Prof. Hasso Plattner stellte Dr. Ortrud Westheider als neue Direktorin des Museum Barberini vor

    Potsdam, 28. April 2016

    Einführung: Prof. Hasso Plattner (Stifter)
    Antrittspräsentation: Dr. Ortrud Westheider (Direktorin)

    Dr. Ortrud Westheider übernahm Anfang des Monats die Leitung des neuen Potsdamer Kunstmuseums. Heute wurde sie durch den Stifter Prof. Hasso Plattner offiziell vorgestellt und gab einen ersten Ausblick auf Programm und Positionierung des neu gegründeten Museums.

    Die Ausstellungen

    Drei große Ausstellungen pro Jahr, die ihren Ausgang in der Kunstsammlung Hasso Plattners nehmen, plant Westheider für das Museum Barberini.

    Zwei Schwerpunkten der Privatsammlung, dem Impressionismus und der Amerikanischen Moderne, widmet sie die ersten beiden Schauen.

    Impressionismus wird auch zukünftig den Schwerpunkt der Ausstellungen des Museum Barberini bilden, das dennoch für alle Epochen der bildenden Kunst offen ist.

    Parallel stattfindende thematisch wechselnde Präsentationen des Bestandes der Sammlung der Hasso Plattner Förderstiftung, mit dem Fokus auf Kunst der DDR, bieten eine einzigartige Positionierung in der Museumslandschaft. Die dritte Ausstellung des Eröffnungsjahrs rückt daher diese Sammlung in den Fokus.

    Die Ausstellungen des Museum Barberini entstehen in internationalen Kooperationen und unter Berücksichtigung von Attraktivität bei gleichzeitiger wissenschaftlicher Fundierung. „Mit Ausstellungen zu Frida Kahlo, Miró und Picasso sowie Themenausstellungen von der Antike bis zur Moderne hat Ortrud Westheider es immer wieder verstanden, ein Stück Kunstgeschichte lebendig werden zu lassen, neueste Forschung und publikumsnahes Vermitteln in Einklang zu bringen. Auf diese Erfahrungen kann das Museum Barberini bauen,“ betont Prof. Hasso Plattner, dessen Förderstiftung das Museum errichtet hat und als gemeinnützige GmbH unterhält.

    Kulturelles Zentrum in Potsdams historischer Mitte

    Die Rekonstruktion des Bürgerpalais aus dem 18. Jahrhundert und seine Eröffnung als Museum Barberini im Januar 2017 gibt Potsdam eine neue kulturtouristische Attraktion. Im Ensemble des rekonstruierten Alten Marktes mit der Nikolaikirche und dem Brandenburgischen Landtag im wiederaufgebauten Stadtschloss wird das Museum Barberini Potsdams historische Mitte durch Kunst bereichern. Geschichte, Wissenschaft und Kultur sind dort mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, dem Potsdam Museum, dem Filmmuseum und dem Wissenschaftsforum präsent. Ortrud Westheider fasziniert die Vervollständigung durch das rekonstruierte Palais: „Das Museum Barberini ist ein idealer Ort, um Malerei zu präsentieren und sie Menschen mit ihrem emanzipatorischen Potenzial nahezubringen. Die Sammlung Hasso Plattners ist eine großartige Entdeckung und Ausgangspunkt für zahlreiche Ausstellungsprojekte. Potsdams historische Mitte und die Aufbruchsstimmung in der Stadt bilden ein einzigartiges Umfeld dafür.“

    Sammlungspräsentationen

    Die Ausstellungen des Museums Barberini werden durch wechselnde thematisch fokussierte Sammlungspräsentationen begleitet, die im Rhythmus der Ausstellungen drei Mal jährlich wechseln.

    Zur Eröffnung gewährt die Sammlung Einblick in die Entwicklung des Impressionismus in Deutschland bei Max Liebermann (1847–1935) und seiner Rezeption im Expressionismus bei Emil Nolde (1867–1956). Der französische Postimpressionismus und Fauvismus sowie Meisterwerke von Edvard Munch (1863–1944), Wassily Kandinsky (1866–1944), Sam Francis (1923–1994) und Gerhard Richter (*1932) ergänzen die Erstpräsentation des Museums. Ein monographischer Raum mit Werken von Wolfgang Mattheuer (1927–2004) – im Zusammenhang mit der dauerhaften Präsentation der Skulptur Jahrhundertschritt (1984–1985) im Garten des Museum Barberini – und eine Galerie mit Positionen der Kunst aus der DDR geben erste Einblicke in die künftige Arbeit des Museums mit der Sammlung der Hasso Plattner Förderstiftung.

    Zum Auftakt beschäftigt sich zudem ein Raum mit dem italienischen Vorbild des Vorgängerbaus des Palais Barberini – dem Pallazzo Barberini in Rom – und der Geschichte des Palais Barberini in Potsdam, seinem Erbauer Friedrich II. vom 18. Jahrhundert bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.

    Der Stifter

    Als Gründer und langjähriger Leiter des Softwareunternehmens SAP ist Hasso Plattner einer der profiliertesten deutschen Unternehmer und einer der wenigen Entrepreneure mit Weltgeltung. Als Mäzen fördert er seit vielen Jahren die deutsche und internationale Wissenschaft. Zu seinen bekanntesten Stiftungen gehören das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam und das Hasso Plattner Institute of Design an der US-amerikanischen Eliteuniversität Stanford.

    Seine Leidenschaft für Kunst war dagegen in der Öffentlichkeit bisher weniger bekannt. Parallel zu seiner unternehmerischen Tätigkeit trug Plattner in den vergangenen Jahrzehnten fast unbemerkt eine der geschlossensten Sammlungen von Landschaftsdarstellungen des französischen Impressionismus zusammen. Dazu gehören eine große Zahl bedeutender Werke von Claude Monet (1840–1926), Pierre-Auguste Renoir (1841–1919), Gustave Caillebotte (1848–1894), Camille Pissarro (1830–1903) und Alfred Sisley (1839–1899).

    Die Eröffnungsausstellung

    Die Privatsammlung steht im Sinne des Ausstellungskonzepts Westheiders im Zentrum der Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft, mit der das Museum Barberini am 23. Januar kommenden Jahres seinen Betrieb aufnehmen wird. Die Ausstellung zeigt bis zum 28. Mai 2017 erstmals Werke der Privatsammlung Plattners, deren Fokus auf der impressionistischen Landschaft liegt.

    Ergänzt wird die Schau durch Leihgaben aus Museumssammlungen wie dem Denver Art Museum oder dem Israel Museum, Jerusalem, und zahlreichen internationalen Privatsammlungen.

    Die Ausstellung veranschaulicht, dass Themen wie Wasser, Felder, Winterlandschaften zu Experimentierfeldern der Impressionisten wurden. Ihr Kampf gegen die Regeln der Akademie erweiterte die moderne Wahrnehmung von Landschaftskunst und veranschaulicht, wie Naturbilder zum Bestandteil der Moderne werden konnten.

    Die Symposien: wissenschaftliche Fundierung

    Die Ausstellungen des Museum Barberini werden in wissenschaftlichen Symposien vorbereitet. Zur Eröffnungsausstellung veranstaltet das Museum Barberini am 28. Juni 2016 im Hasso Platter Institut ein internationales Symposium mit Impressionismus-Experten, die aktuell über Aspekte impressionistischer Landschaft arbeiten. Ihre Beiträge und die Ergebnisse der Diskussionen bilden die Grundlage des Ausstellungskatalogs. Namhafte Gäste wie Dr. Nancy Ireson von der Tate, London, Prof. Stephen F. Eisenman von der Northwestern University in Evanston, Prof. Richard Shiff von der University of Texas in Austin, Dr. Christoph Heinrich, Direktor des Denver Art Museum, und der Journalist Stefan Koldehoff aus Köln, werden dazu erwartet.

    Jahresausblick

    Die Sommer-Ausstellung 2017 widmet sich mit der Ausstellung Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne (17. Juni bis 3. Oktober 2017) der in Europa selten ausgestellten Entwicklung der Amerikanischen Kunst vom Impressionismus zum abstrakten Expressionismus. Mit Meisterwerken aus der Phillips Collection, Washington, DC, zeigt das Museum Barberini eine der wichtigsten historischen Privatsammlungen der USA. Die Ausstellung fokussiert die Geschichte der amerikanischen Moderne aus der Perspektive von Duncan Phillips, der als Privatsammler amerikanische Avantgarde-Künstler wie Thomas Eakins (1844–1916), Winslow Homer (1836–1910), Edward Hopper (1882–1967), Georgia O’Keeffe (1887–1986), Richard Diebenkorn (1922–1993), Jackson Pollock (1912–1956) und Mark Rothko (1903–1970) museumswürdig machte.

    Im Herbst/Winter widmet sich das Museum Barberini der Kunst in der DDR. Vom 28. Oktober 2017 bis 11. Februar 2018 geht die Ausstellung aktuellen Fragestellungen nach, die auf einem Symposium im März des kommenden Jahres vorbereitet werden.

    Das Erlebnis des Originals

    Die Ausstellungen und Sammlungspräsentationen richten sich gleichermaßen an Potsdamer und Touristen jeden Alters. Immanentes Ziel bei allen Ausstellungen und Programmen des Museum Barberini ist das Erlebnis des Originals. So werden ergänzende Programme und die Kunstvermittlung darauf ausgerichtet, den Blick für die Originale zu schärfen und das Erleben des Originals zu unterstützen.

  • 01 März 2016 | Pressemeldung
    Das Museum Barberini in Potsdam eröffnet am 23.01.2017

    Potsdam, 1. März 2016

    Die Gerüste der Potsdamer Neuschöpfung des Palais’ Barberini am zentralen Alten Markt, neben dem Stadtschloss, sind bereits gefallen. Jetzt steht der Termin der Aufnahme des Museumsbetriebs fest: Das durch die Hasso Plattner Förderstiftung getragene Museum öffnet am Montag, den 23. Januar 2017 mit der Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft seine Türen für das Publikum.

    Das Museum Barberini zeigt unter der Leitung von Dr. Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen, die einzelne Themen, Künstler oder Epochen vorstellen. Ausgangspunkt für die Präsentationen von Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert ist die Sammlung Hasso Plattners, in der ein Schwerpunkt auf dem Impressionismus liegt. Weitere Sammlungsbereiche sind die Amerikanische Moderne, Kunst der DDR und Malerei nach 1989.

    Die Hasso Plattner Förderstiftung finanziert den seit 2013 laufenden Wiederaufbau des Gebäudes und ist Träger des Museums. Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Palais Barberini am Alten Markt ersteht wieder nach seinem historischen Vorbild. Es ist Bestandteil der Rekonstruktion einer der ehemals schönsten Plätze Europas und des historischen Zentrums Potsdams.

    Die Eröffnungsausstellung

    Impressionismus. Die Kunst der Landschaft (23.01. bis 28.05.2017)
    Den Ausstellungsauftakt bildet die Schau Impressionismus. Die Kunst der Landschaft, die Werke der Sammlung Hasso Plattners mit Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen zusammenbringt. Mit Gemälden von Künstlern wie Claude Monet (1840–1926), Auguste Renoir (1841–1919) und Gustave Caillebotte (1848–1894) widmet sich die Ausstellung den malerischen Erfindungen des Impressionismus und dem Naturverständnis der Moderne.

    Die Ausstellung wird durch ein öffentliches Symposium vorbereitet, das am 28.06.2016 im Hasso Plattner Institut stattfindet.

    Die Sammlung

    Der Einfluss des französischen Impressionismus auf die deutsche und skandinavische Kunst ist ein Thema der Eröffnungspräsentation der Sammlung. Gemälde von Max Liebermann (1847­–1935), Emil Nolde (1867–1956) und Edvard Munch (1863–1944) werden Räume im Erdgeschoss gewidmet. Die nachimpressionistische Entwicklung der französischen Kunst wird dort mit Werken von Maurice de Vlaminck (1876–1958), André Derain (1880–1954) und Auguste Herbin (1882–1960) dokumentiert. Ein Raum mit Werken der amerikanischen Moderne gibt einen ersten Einblick in einen weiteren Sammlungsschwerpunkt. Das Museum Barberini wird seine Sammlung von Kunst aus der ehemaligen DDR ebenfalls in thematisch wechselnden Sammlungspräsentationen vorstellen. Zur Eröffnung widmet es dem Künstler Wolfgang Mattheuer (1927–2004) eine monographische Präsentation und gibt erste Einblicke in die künftige Arbeit mit der Sammlung.

    Besucht werden kann das Museum nach seiner Eröffnung täglich von 11 bis 19 Uhr, donnerstags bis 22 Uhr. Darüber hinaus wird es Vormittagsöffnungszeiten für Schulklassen geben.

    Die Eintrittspreise betragen regulär € 12, € 8 ermäßigt sowie pro Person für Gruppen ab 10 Personen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre haben freien Eintritt.

    Mehr zur Ausstellungsprogrammatik wird bei der Antrittspressekonferenz von Dr. Ortrud Westheider, am 28.04.2016, um 14 Uhr in Anwesenheit von Prof. Hasso Plattner im Museum Barberini bekannt gegeben.

  • 19 August 2015 | Pressemeldung
    Direktorin des Museum Barberini benannt. Ortrud Westheider leitet das neue Potsdamer Kunstmuseum

    Potsdam, 19. August 2015

    Das Museum Barberini in Potsdam bekommt eine neue Führung. Zum 1. 4. 2016 übernimmt Dr. Ortrud Westheider (50), langjährige Direktorin des Bucerius Kunst Forums in Hamburg, die Leitung. Westheider leitet seit 2006 das Bucerius Kunst Forum am Hamburger Rathausmarkt. Zuvor hat sie als Kuratorin an dem von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius getragenen, 2002 gegründeten Ausstellungshaus gearbeitet.

    Hasso Plattner, dessen Förderstiftung das Museum Barberini errichtet und betreiben wird, erläuterte die Berufung: „Um gleich zum Start des Museums im Jahr 2017 das angestrebte hohe Niveau für das Barberini sicherzustellen, haben wir eine Direktorin mit internationalem Renommee gesucht, eine erfahrene Museumsmanagerin und Ausstellungsmacherin, die dem Museum mit ihren Ausstellungen und Sammlungspräsentationen Strahlkraft verleiht. Ortrud Westheider hat das Bucerius Kunst Forum in Hamburg in wenigen Jahren zu einer bedeutenden Adresse in Deutschland und auch international gemacht. Wir sind froh, dass wir sie für Potsdam gewinnen konnten und freuen uns auf unsere Zusammenarbeit.“

    Ortrud Westheider findet es faszinierend, erneut ein neues Ausstellungshaus mit Leben erfüllen zu können und darüber hinaus in Potsdam auch mit einer Sammlung arbeiten zu können: „Dass Hasso Plattner den kriegszerstörten Palazzo Barberini wieder aufbaut ist eine grandiose Tat. Die Möglichkeit, dieses Haus als Ausstellungs-, Sammlungs- und Forschungszentrum zu etablieren, sehe ich als eine einmalige Chance.“

    Auf 2’200 qm Ausstellungsfläche wird das Museum Barberini Ausstellungen mit internationaler Ausstrahlung aus allen Bereichen der bildenden Kunst und eine ständige Sammlung der Malerei aus der ehemaligen DDR zeigen. Die Ausstellungen werden mit internationalen Symposien vorbereitet. Der Forschungsschwerpunkt des Museum Barberini ist der Impressionismus.

    Das Gebäude des Museums Barberini soll Ende des nächsten Jahres fertiggestellt werden; die Eröffnungsausstellung ist dann für das Frühjahr 2017 geplant. Die Potsdamer Nachschöpfung des römischen Palastes Barberini wird in der städtebaulichen Dramaturgie den südlichen Abschluss des Alten Marktes bilden. Der Palast Barberini galt über ein Jahrhundert hinweg – bis zu seiner Zerstörung 1945 – als einer der beeindruckendsten bürgerlichen Prachtbauten Potsdams. Das Engagement der Hasso Plattner Förderstiftung bot die Chance, durch ein meisterliches Bauwerk und ein bedeutendes Museum das Stadtzentrum und insbesondere den Alten Markt noch attraktiver zu gestalten.

    Eine nachhaltige Förderung durch die Hasso Plattner Förderstiftung wird auch dafür Sorge tragen, dass das Museum Barberini für Bürger und Besucher der Stadt Potsdam dauerhaft öffentlich zugänglich bleibt.

  • 20 Februar 2015 | Pressemeldung
    Museum Barberini entwickelt sich planmäßig / Gründungsdirektor Dr. Peter Joch orientiert sich neu

    Potsdam, 20. Februar 2015

    Langsam nimmt das Museum Barberini in Potsdam Gestalt an: planmäßig wachsen die Geschosse am Alten Markt aus dem Boden.

    Damit endet nun die Gründungsphase des Museums: das Gebäude entsteht in seiner an der ursprünglichen Vorlage angelehnten Form; die passende Rechtsform – eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) ist gefunden und eingetragen, finanziert von der Hasso Plattner Förderstiftung.

    Zum Jahresende sollte deshalb auch der Vertrag des Gründungsdirektors Dr. Peter Joch auslaufen – Joch hat nun aber darum gebeten, schon jetzt aus seinem Vertrag entbunden zu werden. Die Geschäftsführung hat diesem Wunsch entsprochen. “Wir bedauern, dass der Gründungsdirektor Peter Joch schon jetzt um seine Entpflichtung gebeten hat – haben aber auch Verständnis dafür, dass er sich angesichts des bevorstehenden Auslaufens seines Vertrages nun gern vorzeitig neu orientieren möchte”, erklärte Geschäftsführer Dr. Rouven Westphal. Joch habe in den letzten beiden Jahren die Gründungsphase des Museums erfolgreich gestaltet und entscheidend zu der Positionierung des Hauses in der Museumslandschaft beigetragen. “Darauf können wir jetzt bei den konkreten Planungen für die Eröffnung und die Ausstellungen in den ersten Jahren aufbauen” sagte Westphal weiter.

    Das Gebäude des Museums Barberini soll Ende des nächsten Jahres fertiggestellt werden; die eigentliche Eröffnung mit der ersten Ausstellung ist dann für das Frühjahr 2017 geplant.

  • 20 Februar 2015 | Pressemeldung
    Museum Barberini feiert Richtfest mit 200 Gästen / Oberbürgermeister Jann Jakobs und Landtagsvizepräsident Dieter Dombrowski gratulieren

    Potsdam, 20. Februar 2015

    Der Rohbau steht – das Dach ist aufgerichtet: Im Kreise von 200 Bauarbeitern, Nachbarn und Projektbeteiligten feierte das Museum Barberini heute das Richtfest. Bauherr Hasso Plattner dankte den Bauarbeitern, Planern und Beteiligten für ihre Leistung, den engen Zeitplan durch Überstunden und Doppelschichten einzuhalten. Bei den Plänen für sein Museum hatte Plattner große Unterstützung beim Land Brandenburg und der Stadt Potsdam gefunden. Der damalige Ministerpräsident Matthias Platzeck habe ihm intensiv bei der Suche nach einem geeigneten Standort geholfen und den Kontakt zum Vorbesitzer Abris Lelbach vermittelt, der seine Pläne dankenswerterweise zugunsten des Museums zurückgestellt habe.

    Hasso Plattner: „Hier entsteht ein Haus, das der Öffentlichkeit dienen möchte, und das zweifach: einerseits durch die Chance hier einzigartigen Kunstwerken zu begegnen. Andererseits durch das markante Gebäude selbst, das sich eingliedert in die Gestaltung des Alten Marktes und sich gleichzeitig so wunderbar zum Wasser der Alten Fahrt hin öffnet.“

    Oberbürgermeister Jann Jakobs gratulierte, dankte dem Mäzen und sprach von einem großen Gewinn für die Stadt auf dem Weg zu ihrer neuen, alten Mitte: „Der Alte Markt von Potsdam entsteht als einer der schönsten Plätze Europas neu“. Der Vizepräsident des Landtags Dieter Dombrowski betonte die Freude der Parlamentarier an der neuen Nachbarschaft und dankte allen, die diesen Schritt ermöglichten. Architekt Thomas Albrecht prophezeite, dass sich der Mittelpunkt der Stadt zum Alten Markt zurückverlagern wird und dankte der Stadt für die mutige Entscheidung zur Rekonstruktion.

    Das Museum Barberini ist ein Leitbau am Alten Markt, dessen Wiederaufbau die Landeshauptstadt Potsdam im September 2010 beschlossen hatte. Beim Richtfest heute wurde der Abschluss der Rohbauphase gefeiert. Das fertige Gebäude wird über 2.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf drei Geschossen verfügen. Neben dieser Fläche wird ein Café mit 50 Plätzen, ein Museumsshop, ein museumspädagogischer Arbeitsraum und ein Saal für 200 Personen Raum finden.

    Im Herbst 2013 wurde mit der Bauvorbereitung begonnen, gleichzeitig erfolgte die Munitionssuche und archäologische Untersuchung des Areals an der Alten Fahrt, das als ältester Teil Potsdams gilt. Vor allem der Bau der Tiefgarage am Uferrand erforderte aufwändige technische Mittel. Doch dank Doppelschichten und Überstunden und auch eines milden Winters konnten die ehrgeizigen Zeitpläne eingehalten werden. Jetzt beginnt der Innenausbau, der aufgrund der Klima- und Sicherheitstechnik eines Museum sehr komplex ist. Mit der Fertigstellung des Gebäudes wird Ende 2016 gerechnet. Die Eröffnungsausstellung ist für Frühjahr 2017 geplant.

    Hasso Plattner: „Schon im Herbst wird man den Alten Markt in seiner ursprünglichen Schönheit erkennen können. Ich freue mich immer noch über die große Unterstützung der Potsdamer Bevölkerung für dieses Vorhaben.“

  • 04 September 2013 | Pressemeldung
    Museum Barberini mit öffentlichem Zugang vom Uferweg

    Potsdam, 4. September 2013

    Das Museum Barberini erhält an der Alten Fahrt wieder die große Freitreppe in den Proportionen des historischen Vorbilds.

    Während der Öffnungszeiten des Museums werden die hinteren Tore geöffnet sein, um den Innenhof des Museum Barberini für die Öffentlichkeit erlebbar zu gestalten. Der geplante Uferweg an der alten Fahrt wird dadurch deutlich aufgewertet.

    Zudem ist ein Pavillon in der Nähe der Freitreppe geplant (der aber baurechtlich noch nicht genehmigt ist). In dem Pavillon sollen Kaffee und Kuchen angeboten werden, um die Freitreppe mit Blick auf den Kanal und die Freundschaftsinsel als einen Ort des Verweilens nutzen zu können.

    Wie im historischen Vorbild sind die neuen Seitenflügel gegenüber dem barocken Kopfbau in ihrer Formensprache deutlich reduziert. Der neue Entwurf hat eine geringere Anzahl von Fenstern und sieht prägnantere Kopfbauten vor.

  • 15 August 2013 | Pressemeldung
    Peter Joch wird künstlerischer Direktor des Museums Barberini

    Potsdam, 15. August 2013

    Peter Joch wird Künstlerischer Direktor des von Mäzen Hasso Plattner getragenen Museums Barberini, das am Alten Markt in Potsdam errichtet wird. Der promovierte Kunsthistoriker war unter anderem als Kurator für das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen tätig, lehrte und forschte an verschiedenen Universitäten und publizierte im Auftrag des deutschen Instituts für Auslandsbeziehungen.

    Seit 2001 war Peter Joch Direktor der Kunsthalle Darmstadt und kuratierte prominente Ausstellungen, die beispielsweise Ernst Ludwig Kirchner oder dem Bauhaus gewidmet waren. Bekannt wurde Joch auch durch zeitenübergreifende Themenausstellungen wie „Märchen Kunst“ oder „Gesichtslos: Die Malerei des Diffusen“. Das Museum Barberini wird er vom Spatenstich an begleiten. Zu seinen ersten Tätigkeiten in Potsdam werden der Ausbau und die Betreuung von Hasso Plattners Sammlung ostdeutscher Kunst gehören.

    „Mein wichtigstes Ziel ist es, die herausragende Sammlung und Wechselausstellungen in spannende Dialoge treten zu lassen“, so fasst Peter Joch sein Programm für das neue Museum zusammen. Der gerade ernannte Gründungsdirektor ist von seiner zukünftigen Aufgabe begeistert: „Ich freue mich außerordentlich über die in Deutschland wohl einmalige Chance, an einem historisch so bedeutsamen Ort ein Museum von großer künstlerischer Strahlkraft aufzubauen.“ Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit wird die kuratorische Betreuung der ersten Wechselausstellung über französische Impressionisten und Expressionisten zur Eröffnung des Museums Ende 2016 werden.

  • 06 August 2013 | Pressemeldung
    Museum Barberini mit historischem Portikus

    Potsdam, 6. August 2013

    Das Museum Barberini erhält seine historische Fassade: Die Portikusansicht wird unverändert dem Vorbild entsprechend wieder hergestellt. Auf eine Verglasung der Arkaden wird verzichtet.

    Eine zentrale Drehtür in der Fassade wird es Besuchern und Passanten ermöglichen, wenn es der Museumsbetrieb erlaubt, das Foyer des Museums zu durchqueren und über eine weitere Drehtür den Hof und das Havelufer zu erreichen.

    In die Fassade wird eine Tiefgarageneinfahrt als Zufahrt für die im Leitbautenkonzept geforderten Parkplätze integriert. Die Einfahrt wird optimal in die Fassade integriert werden, um möglichst unauffällig zu wirken. Sie wird außerdem zur sicheren Anlieferung von Kunstwerken genutzt und stellt den betrieblichen Ablauf des Museums sicher.

  • 08 Juni 2013 | Pressemeldung
    Palais Barberini wird ein Kunstmuseum

    Potsdam, 8. Juni 2013

    Die Hasso Plattner Förderstiftung und die Lelbach Stiftung bauen das Palais Barberini als Kunstmuseum mit historischer Fassade in Potsdam wieder auf. Die Potsdamer Stadtverordneten stimmten am vergangenen Mittwoch allen nötigen Anträgen zu.

    Hasso Plattner: „Ich freue mich außerordentlich über das deutliche Votum der Potsdamer Stadtverordneten, das die Nutzung des Palastes Barberini als Kunstmuseum ermöglicht. Somit wird der Palast allen Potsdamern dauerhaft zugänglich sein und Potsdams Alter Markt ein Anziehungspunkt für Kunstinteressierte aus aller Welt. Jedoch sind die Zahlen (und Gerüchte), die aktuell im Umlauf sind, falsch und entbehren jeder Grundlage.“ So werden beispielsweise die Bau- und Betriebskosten des Museums aktuell noch ermittelt. Beide werden ausschließlich von der Hasso Plattner Förderstiftung getragen.

    Das Palais Barberini ist vorgesehen für wechselnde internationale Ausstellungen. Als einzig feste Ausstellung wird das Palais Hasso Plattners Kunstsammlung von Malern aus der ehemaligen DDR beherbergen. Eröffnet wird das Museum mit einer großen Gastausstellung der französischen Im- und Expressionisten. Ein begleitendes museumspädagogisches Konzept für Kinder und Jugendliche ist ebenfalls vorgesehen.

    Baubeginn wird voraussichtlich April 2014 sein, die Fertigstellung ist für Ende 2016 geplant.

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